Flexodruck

Flexodruck ist ein direktes Hochdruckverfahren, wo es mithilfe der elastischen Druckformen und der flüssigen schnelltrocknenden Farben  gedruckt wird. Hinsichtlich der Qualität und Produktivität konkurriert der Flexodruck mit anderen Techniken und heutzutage ist er ein sich sehr dynamisch entwickelnder Druckbereich.

Eigenschaften der Flexodruck-Technologie:


- hohe und stabile Druckqualität, die vergleichbar mit der Tiefdrucktechnologie ist;
- präzise Formung der Rasterpunkte dank des Direktantriebs in den Maschinen;
- Rentabilität der Produktion der kurzen Aufträge – beschränktes Abprodukt;
- kurze Realisierungstermine in Anbetracht des schnellen Druckprozesses;
- relativ niedrige Kosten der Druckformen;
- Möglichkeit der Realisierung des Aufdrucks „ohne Ende”


Flexodruckmaschinen:

Maschinenpark:
- 4 Druckmaschinen von Soma:
        - Somaflex MIDI 80-8 EG - Lösemittel;
        - Somaflex MINI 80-8 UV;
        - 2 Maschinen MIDI II 100-8 EG

- 1 Druckmaschine von Bobst:
        - BOBST 20SIX

Bau: Zentralzylinder
Farbenmenge: 8
Maximale Geschwindigkeit: 450m/Min
Druckbreite: 800,1000 und 1250 Mm


Grundelemente des Maschinenbaus:
- Zentralzylinder- ein für alle Drucksätze. Sein Vorteil ist völlige Druckträger-Stabilität während des Drucks – solche Lösung erleichtert Passung und verringert Dehnung des Druckträgers;
- Drucksätze;
- Aufwickler;
- Trocknungssystem zwischen den Drucksätzen, UV-Flexo-Maschinen;
- Trockenanlage (System der Lösemittelfarben);
- System der Visualisierung des Aufdrucks - BST Premius mit der Kontrolle des Strichkodenaufdrucks
- Farbensystem ausgerüstet mit Viskosimetern, die die Farbenklebrigkeit kontrollieren;

Der Prozess des Farbenaufdrucks auf den Druckträger:

1. Gießen der Farbe zum Farbkasten durch den Operator;
2. Zuführung der Farbe über die Pompe zur Rakelkammer;
3. Überliefern der Farbe von der Rakelkammer zur Rasterhülse.

Anilox-Rasterhülse – Hülse mit keramischer Beschichtung, auf deren Fläche Tintenfässer eingraviert sind, die die Farbe auf die Druckform transferieren.
Die Größe der Tintenfässer kann verschieden sein. Ihre Größe und Tiefe beeinflusst die Menge der übertragenen Farbe.

4. Weitergabe der Farbe auf die Druckform, die auf der Rasterhülse montiert ist.
5. Weitergabe der Farbe auf Druckträger durch Andrücken des Druckzylinders.
6. Fixierung der aufgedruckten Farbe durch Verdunstung der Lösemittel oder durch die UV-Strahlen-Wirkung.

Grundregel des Flexodrucks:
"Druck der nassen Farbe auf die getrocknete – nur dann kann Trapping 100% sein."